Schnüffelsucht und Schnüfflerneuropathie: Sozialdaten, by Priv.-Doz. Dr. med. Holger Altenkirch (auth.) PDF

By Priv.-Doz. Dr. med. Holger Altenkirch (auth.)

ISBN-10: 3642687237

ISBN-13: 9783642687235

ISBN-10: 3642687245

ISBN-13: 9783642687242

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Selbstunsicher FPI 4 Erregbarkeit reizbar. le:cht frustriert 5 FPI 7 FPI 8 FPI 9 FPI E FPI M 7 3 2 4 • • • psychosomal. nicht gestort • • • • nicht aggressiv. beherrsch t • • • • • • • • • • ruhig. stumpf ungesel lig. zuruckhaltend zufrieden. selbstsicher geseli ig. lebhaft • • • • • Gelassenhelt selbstvertr

Der klinische und experimentelle Nachweis einer Potenzierung der Hexacarbonneurotoxizitat durch MEK wurde von uns erstmals dokumentiert. Es ist wahrscheinlich, daB MEK die Konversion des relativ inerten n-Hexan in neurotoxische Metaboliten induziert. Wesentliche klinische Aspekte der Berliner Erkrankungsserie von Losungsmittelneuropathien nach Vergallung des Mittels mit MEK lassen sich damit im Tierexperiment nachvollziehen. 1 Schniiffelsucht Mitteilungen tiber gewohnheitsmiilligen LosungsmittelmiBbrauch bei Kindem und Jugendlichen liegen aus praktisch allen westlichen IndustrieUindem, einschlieBlich einiger Ostblockstaaten vor: Deutschland [7, 152] Frankreich [68, 107, 130] Osterreich [78] Italien [63] Skandinavien [164] England [103, 114, 160 a, 169-172] Stidafrika [24] USA [2, 22, 23, 25, 34, 37, 39-41, 43, 47, 50, 60, 70, 77, 92, 94, 102, 110, 111, 115, 116, 120, 121, 124, 127, 136, 159, 161, 162] Japan [72, 141, 158, 160] Tschec~oslowakei [99, 104a, 125a, 142a] Ungam [88] Polen [101] Eine deutschsprachige Literaturiibersicht bis zum Jahr 1972 findet sich bei Giideke und Gehrmann [66], eine umfangreiche angloamerikanische Literatursammlung bis 1977 bei Sharp und Brehm [140].

MEK ist nicht im eigentlichen Sinne neurotoxisch. 8. Die Kombination von MEK und n-Hexan ergibt ein auBerst neurotoxisches Gemisch. Der Wirkungseintritt wird um die Halfte der Zeit verkiirzt, die motorischen Ausfa1le sind von vomherein wesentlich starker, alle Tiere erkranken. 9. Der klinische und experimentelle Nachweis einer Potenzierung der Hexacarbonneurotoxizitat durch MEK wurde von uns erstmals dokumentiert. Es ist wahrscheinlich, daB MEK die Konversion des relativ inerten n-Hexan in neurotoxische Metaboliten induziert.

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by Jason
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