Read e-book online Die Brust: Signal, Symbol, Organ PDF

By Reiner Gödtel

ISBN-10: 3540562427

ISBN-13: 9783540562429

ISBN-10: 3642779638

ISBN-13: 9783642779633

Frauen sind {u~erst kritisch, was once ihr eigenes Aussehen betrifft. Und nicht nur f}r M{nner, sondern auch f}r sie selbst spielen dabei die Br}ste eine wichtige Rolle. Doch was once ein sch|ner Busen ist, bestimmt die Kultur und nicht die Natur. Deshalb ist in diesem Buch nicht nur von Aufbau und Funktion der weiblichen Brust, vom Stillen und vom Brustkrebs die Rede. Es wird auch untersucht, used to be die Brust im sexuellen Erleben der Frau, in ihrer Phantasie und Vorstellung bedeutet. intestine ausgew{hlte Bilder dokumentieren, wie die Brust als optisches sign eingesetzt und, z.B. in der Werbung, oft auch mi~braucht wird. Informationen }ber die Sch|nheitspflege der Brust, }ber die operative Brustverkleinerung, -vergr|~erung und -straffung, }ber die Selbstuntersuchung sowie die {rztliche Diagnose und Therapie von Brusterkrankungen bilden ein solides Fundament f}r den bewu~ten Umgang mit diesem delikaten Organ.

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Lediglich junge Madchen und Frauen mit relativ kleinen Brusten und einer guten Elastizitat der Haut konnen auf einen BH ganz oder zeitweise verzichten. Je groRer die Bruste sind, urn so wichtiger ist das Tragen eines BHs. Schwere Bruste uberdehnen sonst sehr bald die Haut, die das Gewicht allein nicht tragen kann. Deshalb ist es sinnvoll, wenn auch schon junge Madchen mit groRen Brusten einen BH tragen. Verstarkungen durch Metall- oder Plastikbugel sol1ten jedoch auRerhalb der Brustrundung liegen und nicht zu spuren sein.

Die Glorifizierung der weiblichen Brust hat einen deutlich infantil-verspielten Zug. Der Surrogatcharakter der Brust wird auch dadurch belegt, dag dem Busenkult eindeutig ein Hauch von Fetischismus anhaftet. Busen und Weiblichkeit sind in der Phantasie des Mannes eng miteinander verbunden. Die weiblichen Bruste sind etwas sehr Verlockendes. Bei der Kontaktaufnahme gilt der erste oder einer der ersten Blicke der Brust. Frauen ohne Brust werden eher als unattraktiv empfunden. Aber auch der zu gewaltige Busen und die Hangebrust stogen den Mann eher abo Diesem »toten Fleisch« gegenuber fuhlt er sich ohnmachtig.

Eine Frau mit groRen Briisten gilt als sexuell ansprechbarer als eine flachbriistige. Beim Anblick von Briisten, die prasentiert werden wie zwei Orangen auf einer Schale (Abb. 16) oder die gewaltig nach vorne gerichtet sind wie zwei Raketen auf der AbschuRrampe, vergiRt man leicht, daR diese mannerstimulierenden Gebilde eigentlich als Nahrungsquelle fiir hilflose Sauglinge gedacht sind. Nicht nur in der Stripteaseshow dominieren die dekorativen, provokativen »Lollos«. Die Asthetik der Weiblichkeit ist nicht unbedingt identisch mit dem natiirlichen Frau-Sein.

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Die Brust: Signal, Symbol, Organ by Reiner Gödtel


by Mark
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