Das Ende des freien Marktes: Der ungleiche Kampf zwischen - download pdf or read online

By Ian Bremmer, Karsten Petersen

ISBN-10: 3446427007

ISBN-13: 9783446427006

Autoritäre Staaten in aller Welt kämpfen immer rücksichtsloser um wirtschaftliche Dominanz. Und sie tun es mit method: Staatskapitalismus lautet die Formel, die westliche Unternehmen und Demokratien das Fürchten lehrt. Stehen wir an der Schwelle eines neuen Kalten Krieges, der nicht mehr mit militärischen, sondern mit wirtschaftlichen Mitteln geführt wird? Riesige Unternehmen wie Gazprom und Rosneft, Sinopec und die business and advertisement financial institution of China (ICBC) werden von staatlicher Seite massiv unterstützt - finanziell und durch die Gesetzgebung. Sie verfolgen nicht nur wirtschaftliche Ziele, sondern politische: Sie sollen den Einfluss ihres Ursprungslands und seiner Machthaber sichern. Zur Durchsetzung ihrer Interessen ist jedes Mittel recht: Preiskämpfe, Lohndumping, Bestechung. Die Hauptakteure sitzen in China, Russland, Saudi-Arabien und im Iran - doch ihr Erfolg ruft immer mehr Nachahmer in den Schwellenländern auf den Plan. Westliche Unternehmen sind dagegen machtlos: Sie sind Zwerge im Vergleich zu den gigantischen Staatsunternehmen. Wie soll guy einem Unternehmen wie der China funding company (CIC) ernsthaft Konkurrenz machen, deren Kapital mit rund two hundred Milliarden greenback dem Bruttoinlandsprodukt eines mittelgroßen Staates wie Portugal entspricht?

"Brillant und unverzichtbar. Einer der großen politischen Denker unserer Zeit mit einem Buch, das guy gelesen haben muss: Es zeigt, wie Politik und globale Märkte sich immer stärker verzahnen - und das zu unserem Schaden." - Nouriel Roubini, Chairman, Roubini international Economics

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Sie besitzen (oder bevorzugen) Unternehmen, die in den Sektoren Energieversorgung, Telekommunikation, Bergbau, Waffenproduktion, Automobilherstellung und Luftverkehr direkt mit westlichen Multis konkurrieren. Sie besitzen und managen Investmentportfolios – darunter auch Staatsfonds –, die sich schnell zu einer wichtigen Quelle globaler Kapitalströme entwickeln. Staatskapitalismus ist keineswegs die Wiederauferstehung der sozialistischen Planwirtschaft in einer dem 21. Jahrhundert angepassten Variante.

Insgesamt 239 US-amerikanische, japanische, britische und deutsche Firmen wurden von der Liste verdrängt. Der Anteil des Marktwertes dieser letzteren Gruppe sank im Laufe dieser vier Jahre von 70 auf 50 Prozent; der anteilige Wert der in den BRIC-Ländern ansässigen Firmen nahm in der gleichen Zeit von vier auf 16 Prozent zu. Die Unternehmenspleiten und staatlichen Rettungsaktionen zwischen 2008 und 2009 beschleunigten diesen Trend noch: Nach dem Zusammenbruch und der Verstaatlichung zahlreicher Banken in den USA, in Großbritannien und anderen Ländern berichtete Bloomberg News Anfang 2009, dass drei der vier nach Marktkapitalisierung weltgrößten Banken chinesische Staatskonzerne waren – die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), China Construction und die Bank of China.

Wie kann die politische Führung Chinas wirtschaftliches Wachstum schaffen, ohne ihr vormals isoliertes Land der Macht des Internets zu öffnen? Wie kann der französische Gesetzgeber ein rigides Arbeitsrecht aufrechterhalten, wenn es Arbeitskräften aus weniger wohlhabenden Regionen der EU freisteht, nach Frankreich zu kommen und dort um Arbeitsplätze zu konkurrieren? Werden die Vereinigten Staaten ihre Identität bewahren können, wenn andere Länder wichtige US-Vermögenswerte erwerben und ganze US-Wirtschaftszweige nach Asien und Afrika outgesourct werden?

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Das Ende des freien Marktes: Der ungleiche Kampf zwischen Staatsunternehmen und Privatwirtschaft by Ian Bremmer, Karsten Petersen


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